Wartungsprozess Heizungsanlagen
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Wartungsprozess Heizungsanlagen[Bearbeiten]
Geltungsbereich und Intervall[Bearbeiten]
- Anlagentyp: Heizungsanlagen
- Wartungsintervall: 12 Monate (Komfortvertrag: halbjährlich)
- Normbezug: DIN EN 12831 (Heizlast), Herstellervorgaben
Ablauf[Bearbeiten]
- Disposition: Termin gemäß Wartungszähler/Intervall planen, Kunde avisieren,
Anfahrt und benötigte Verschleißteile vorbereiten.
- Vor Ort — Prüfpunkte:
- Sichtprüfung Wärmeerzeuger, Verrohrung, Dämmung
- Dichtheit hydraulischer Kreis, Anlagendruck prüfen (1,5–2,0 bar)
- Funktion Umwälzpumpe und Mischer
- Vorlauf-/Rücklauftemperatur und Spreizung messen
- Sicherheitsventil und Ausdehnungsgefäß prüfen (Vordruck)
- Bei Wärmepumpe: COP im Betriebspunkt, Verdichterlauf
- Heizkurve und Warmwasserbereitung kontrollieren
- Messwerte aufnehmen: Anlagendruck, Vorlauf/Rücklauf, Spreizung, Stromaufnahme.
- Verschleißteile gemäß Vertrag tauschen (Filter, Dichtungen, Anoden …).
- Funktionstest durchführen, Anlage in Betrieb nehmen.
- Dokumentation: Wartungsprotokoll ausfüllen, vom Kunden gegenzeichnen
lassen, als Servicebericht in Nextcloud (04_Anlagen/Serviceberichte/) ablegen
und das Ticket schließen.
Auffälligkeiten[Bearbeiten]
Werden bei der Wartung Mängel festgestellt, wird ein Folge-Ticket mit entsprechender Priorität angelegt (siehe *Wissensbasis häufige Störungen* und
- Eskalationsmatrix*). Sicherheitsrelevante Mängel werden sofort gemeldet.